Die Ahnen sind die so genannten Keltenbracken, die sich mit der Völkerwanderung über ganz Europa verbreiteten. Im Mittelalter gab es über die Alpen verteilt tälerspezifische Schläge der Alpenbracke, auch Wildbodenhund genannt. Hieraus wurden im 19. Jahrhundert einige Rassen herausgezüchtet, so auch die Steirische Rauhhaarbracke. Carl Peitinger, Gewerke (Industrieller) in der Steiermark, begann 1870 die Zucht mit der Hannoveraner Schweißhündin „Hela I“ und einem rauhhaarigen Istrianer Brackenrüden. Die Steirische Rauhhaarbracke ist eng verwandt mit der Tiroler Bracke, der Brandlbracke, dem slowenischen Kopov, dem Bayrischen Gebirgsschweißhund und allen Bracken des südeuropäischen Raums.
Die Ohren sind mittellang, hoch angesetzt, unten abgerundet, glatt herabhängend
Rauhhaar, nicht zottig, glanzlos, hart und grob. Die Kopfbehaarung ist kürzer als am Leibe, einen Schnurrbart bildend.