Es handelt sich um einen Hund mittlerer Größe, von länglichem Körperbau, schlank, leicht gebaut und äußerst widerstandsfähig. Das Knochengerüst ist gut entwickelt. Das Fehlen jeglichen Unterhautfettgewebes erlaubt es, das Relief des Rippenkorbes, die Wirbelsäule und die Hüftknochen zu erkennen. Die Muskulatur ist in hohem Grade entwickelt, trocken. Die Muskelkontraktionen sind durch die Haut sichtbar.
Im Ursprungsland wird der Podenco Canario zur Waffenlosen Meutejagd auf Kaninchen eingesetzt. Nur dafür wird er gezüchtet. Eine Meute besteht in der Regel aus einem Rüden und bis zu 10 Hündinnen. Der Canario ist sehr sprunggewaltig und überaus trittsicher. Diese Eigenschaften befähigen ihn auch zur Jagd in schroffem Gelände.
Der Canario ist wie alle Podencos nicht nur ein Sichtjäger, sondern er Jagd auch nach Gehör oder mit der Nase. Er versteht es auch diese drei Möglichkeiten perfekt miteinander zu kombinieren.
In Deutschland ist es eher schwierig bis unmöglich ihn Artgerecht zu halten, da die Jagd halt nur der Jägerschaft vorbehalten ist. Ein paar Canarios finden in Deutschland einen annähernden Ersatz auf der Hunderennbahn, wo sie ihren Hetztrieb kontrolliert ausleben dürfen.
Zur Zeit (2005) gibt es trotz der relativ großen Anzahl von Podenco Canarios, die fast ausschließlich aus dem Tierschutz kommen, nur 5 beim DWZRV registrierte Hunde. Diese findet man gelegentlich auf der Rennbahn, beim Coursing oder auf Zuchtschauen