Der Malinois ist die kurzhaarige Variante des Belgischen Schäferhundes.
Der Malinois ist ein Hund ohne Übertreibungen, d. h. sein Exterieur ist einfach, zweckorientiert und gebrauchsfähig. Er unterscheidet sich von den anderen Varietäten des belgischen Schäferhundes nur durch seine Fellfarbe und -beschaffenheit. Alle anderen äußeren Merkmale sollen bei allen Belgiern gleich sein.
In der Regel ist der Malinois falbfarben mit schwarzer Maske und schwarzer Wolkung (Charbonnage). In der Realität variiert das Erscheinungsbild von sehr hellem, sandfarbenem Fell über rotbraun (daher auch der Spitzname Fuchs) bis zu dunkelbraungrau. Die Felllänge variiert von sehr kurzem Haar bis Stockhaar ähnlich dem des Deutschen Schäferhundes. Fehlende Unterwolle ist ein Fehler.
Der Malinois ist als Haushund genauso geeignet wie als Sporthund, Begleithund sowie als Diensthund bei Polizei, Gendarmerie und Zoll, wo er derzeit stark verbreitet ist.
Bei der Exekutive gibt es Ausbildungsmöglichkeiten zum Schutz-, Fährten- und Stöberhund (Stöbern nach Personen und Gegenständen) sowie eine Zusatzausbildung (Dualverwendung) als Drogenspürhund, Brandermittlungs-, Sprengmittel-, Leichen- und Blutspür- sowie als Lawinen- und Verschüttetensuchhund. Der Malinois wird auch als Zugriffs- bzw. Antiterrorhund ausgebildet.